Beton am Wasser

Die betonierten Überreste des Zweiten Weltkrieges sind an Frankreichs Atlantikstränden nicht zu übersehen. Manche der Bunker wurden zwar vom Menschen demontiert, die meisten sind jedoch durch die Natur verändert worden. Salzwasser, abbrechende Hangkanten oder Unterspülung haben einige der tonnenschweren Gebilde langsam im Sand versinken lassen. Vor der Küste Arcachons liegen manche sogar auf 20 Meter Tiefe und bilden mittlerweile ein künstliches Riff für Muscheln. An den Surfer Spots werden ihre Betonwände hingegen für Kunst verwendet. Sprayer zeigen hier ihr Können und setzen so die tristen grauen Blockhäuser, wie die Franzosen sie nennen, in Szene.